8/28/2012

Tag #272



Diese Leere in mir, diese Stille zwischen uns. 
Als hättest du einen Fluch über mich gelegt.
Wie eine zweite Haut hängst du an mir und es gibt keinen Weg dich zu vergessen. 
Ich kann dich nur verdrängen. 


Ich sollte so glücklich sein wie seit langem nicht mehr. Doch ich bin es nicht, ich kann nicht. 
Überglücklich sollte ich mich in den Tag stürzen und alles auf mich zukommenlassen. Doch du umgibst mich wie eine glasige Mauer. Ich kann alles sehen, aber nicht fühlen und genießen. Jeder Tag ist eine Qual und dich sehen zu müssen gibt mir den Rest. Ich hasse an dir vorbeigehen zu müssen, dabei so zu tun als wärst du mir komplett gleichgültig. Siehst du nicht wie sehr du mich mit deinen Blicken einschüchterst? Jeder Blick ist voller Hass und trifft mich wie ein harter Schlag ins Gesicht. Aber vielleicht ist das nur Gerecht. Vielleicht soll ich so leiden wie du damals, als ich dir gesagt habe dass es nicht mehr so ist wie früher. Das man nicht mehr von Liebe sprechen kann. Es tut mir so leid wie das alles zwischen uns angefangen und geendet hat. Ich wollte es die ganze Zeit vermeiden, glaub mir. Doch vielleicht sollte es so sein und eines Tages werde ich die Antwort auf die Frage, was für einen Sinn das alles hatte, das wir uns begegnet sind, bekommen.


                   

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