8/23/2012

Tag #267

Das einzige woran ich mich erinnern kann ist dieser große, weite mit Menschenüberfüllte Platz auf der anderen Seite der Straße. Der Straßenlärm und die vielen Worte der Menschen. Überflüssig und leer steigen sie auf und legen sich wie eine Decke über die Stadt. Eine Uhr, auf der Mitte des Platzes. Und irgendwo dazwischen, klein und unbedeutend: wir. Du breitest deine Arme aus und kommst näher. In dem reiße ich mich zusammen und küsse dich auf die Wange. Warm und weich, beinahe unreal aber dennoch echt. Es sind Bruchteile von Sekunden in denen du mich nicht loslässt und ich genieße jede einzelne davon. Ab da verbleichen meine Erinnerungen und ich sehe nur eine Straße, Ampeln. Kann man einen Menschen so sehr lieben dass es beinahe schmertzt? Die Frage bleibt offen, dennoch - es passiert gerade. 

Jeder Gedanke an dich wird von einem Stechen begleitet.
Aber es ist befreiender Schmerz, der mich glücklich macht.

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